Umwelt und Tierleid

Die Erde brennt, die Meere vermüllen, wir Menschen quälen Tiere und vergiften unseren Lebensraum.

Wie für mich typisch sind meine Bilder sehr farbenfroh, aber die Ästhetik der Motive täuscht. Das Thema, die fortgeschrittene Vernichtung unseres Lebensraums, zieht unweigerlich nach sich, dass diese Arbeiten uns Menschen und unseren Umgang mit der Natur anklagen. Dennoch bleibt jedem die Wahl, nur ein künstlerisches Werk zu sehen oder seine Seele berühren zu lassen.

Bilder, die ich sorgfältig male oder illustriere, werden mit Schere und Messer zerschnitten. Oder mit Sprayfarbe aufgebrachte symmetrische Elemente (zer-)stören das „schöne“ Bild – als Symbol dafür, wie wir Menschen dies in der Tierproduktion mit empfindsamen Lebewesen, in der Natur mit unserer Umwelt und im menschlichen Miteinander praktizieren.

„Ich esse ja auch nur wenig Fleisch!“ ist die meistgebrauchte Platitüde, mit der sich fleischessende Menschen gegenüber Vegetariern rechtfertigen. So war es der perfekte Titel für meine Serie der zerschnittenen Bilder 2019.

Bei den Arbeiten im Jahr 2011 habe ich meine Gefühle gegenüber industrieller Tierhaltung, Tiertransporten und Tierversuchen
durch „schmutziges Malen“ zum Ausdruck gebracht, indem ich nicht gepinselt oder gespachtelt, sondern die Farbe direkt aus Tube und Eimer auf die Leinwände geträufelt und gespritzt habe.

Seit 2020 fasse ich meine Arbeiten unter dem Titel „Un-Welt“ zusammen, da dies meinen Gefühlen stärker Ausdruck verleiht.

Alle Bilder: © Alexa Binnewies

Creative Commons CC BY-SA
Meine unter diesem Menüpunkt gezeigten Arbeiten stelle ich in 700 px (max. Breite oder Höhe) im Sinne der Creative Commons CC BY-SA-Lizenz zur Verfügung. Lesen Sie hier eine allgemeinverständliche Zusammenfassung der Lizenz.
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