Oldtimer

Acryl sowie Acryl/Ölkreide auf Leinwand
VW Typ 2 T1
Hippiemobil 2007
60 x 80 cm
in Privatbesitz, Reinbek

VW Typ 2 T1
BJ 1950-1967
Der Prototyp, der seine Premiere hinter geschlossenen Türen in der Fabrik im November 1949 feierte, wurde sofort "Bulli" genannt. Die Reihenproduktion begann 1950. Der Transporter benutzte den Motor und die Wellen des Käfers, aber anstelle der zentralen Rahmenplattform wurde der einheitliche Aufbau durch einen Stahlrahmen gestützt; die Nutzlast betrug ca. 750 Kilogramm. Der Motor hatte einen Hubraum von 1131 cm und lieferte 18 Kilowatt bei 3300 U/min. Der VW-Bus beförderte bis zu 8 Personen; die zwei hinteren Reihen der Sitze konnten leicht entfernt werden, um Lasten zu transportieren. Am 8. März begann die Produktionreihe von 10 Transportern pro Tag.

1951 wurde der Samba vorgestellt. Er war ausschließlich für den Transport von Personen konzipiert (zweifarbig mit Chrom und 21 Fenstern).





Mercedes Benz 280 SL

Pagode 2002
60 x 80 cm (€600)

Mercedes Benz 280 SL
BJ 1963 - 1971
Der Name Pagode entstand durch das eigenwillige Design des Hardtops, das an einen fernöstlichen Tempelbau erinnert. Die W 113 Baureihe löste den erfolgreichen 190 SL mit seiner barocken Karosse ab. Der SL war mit einem Hardtop lieferbar, das aus dem Cabrio ein Ganzjahresauto machte. Das Verdeck der Pagode verschwindet innerhalb weniger Sekunden hinter einer festen Verdeckklappe und war damit nicht nur in den 60er-Jahren top. Viele Konzepte heutiger Modelle sind hier umständlicher.
Erstmals gab es im SL auch Servolenkung und Automatikgetriebe, Extras, die besonders die Amerikaner zu schätzen wussten. Der Pagoden-SL hat genauso wie das W 111 Cabrio eine Sicherheitskarosserie mit Knautschzonen an Front und Heck. Die Lenksäule, die im Falle eines Frontaufpralles wegknickte, erhöhte zusammen mit dem Pralltopf des Lenkrades zusätzlich die Sicherheit. Anfangs wurde der W113 als 230 SL (2,3-Liter) angeboten, bekam 1967 unter der Modellbezeichnung 250 SL (2,5-Liter) mehr Hubraum und wurde ab 1969 mit dem verbesserten 2,8-Liter-Motor ausgerüstet (280 SL).

Mercedes Benz 300 S Roadster
Noblesse 2002
60 x 80 cm (€ 600)

Mercedes Benz 300 S Roadster

Baujahr 1951 bis 1955
Der Mercedes Benz 300 wurde im April 1951 auf der Frankfurter Automobil-Ausstellung vorgestellt und sollte als Aushängeschild die Leistungfähigkeit von Daimler-Benz demonstrieren. Das Modell 300 (W 186), kostete als Limousine mit knapp 20.000 DM, als Viertürer-Cabriolet mit DM 23.700 so viel wie ein Reihenhaus. Er war mit 115 PS und einem vorbildlichen Fahrverhalten ausgestattet und bot Seriosität und Komfort. Als im Oktober 1951 der Zweitürer 300 S (W 188) debütierte, wurde die ruhige Eleganz mit einem Schuß Sportlichkeit perfektioniert, war mit 150 PS ausgestattet und wurde zu einem Kaufpreis von DM 34.500 an 560 Kunden wie den Aga Khan, Gary Cooper und Bing Crosby verkauft.
Mercedes Benz 220 S

Ponton 2002
60 x 80 cm (€ 600)

Mercedes Benz 220 S
BJ 1954 - 1959
Die Mercedes 220a Limousine (W 180) wurde im März 1954 auf dem Genfer Salon vorgestellt. Ab 1956 war der Ponton auch als Coupé und Cabrio als 6 Zylinder zu haben.
Besonderheiten und technische Neuerungen waren die Pontonform der Karosserie, die auf freistehende Kotflügel und Trittbretter an der Seite verzichtete, die selbstragende Karosserie und der leistungsstarke ohc-Motor (obenliegende Nockenwelle) mit Leichtmetallzylinderkopf.
Der 220a kostete mit 12.500 DM dreimal so viel wie ein VW Käfer.


BMW 328

Strandläufer 2002
60 x 80 cm (€ 600)

BMW 328
BJ 1936 -1940
Mit dem BMW 328 landete BMW einen ihrer größten Erfolge. Das junge Automobil, entwickelt aus dem hauseigenen Zweiliter-Baukasten mit einem 80 PS starken 6 Zylindermotor, begeisterte auf den Boulevards und den Rennstrecken der Welt. Nicht zuletzt bei den 24 Stunden von LeMains im Jahre 1939, wo BMW mit einem vom Mailänder Karossier Touring geschneiderten, 100 PS starken Superleggera-Coupé antrat und auf Anhieb Klassensieger und Gesamtfünfter wurde.









Morgan Super Sport Threewheeler

Summertime 2002
50 x 60 cm, Malkarton gerahmt (€ 600)

Morgan Super Sport Threewheeler
Baujahr 1932
Ab 1932 wurde dieses Modell mit dem luftgekühlten Matchless-MX2 gebaut und war schon zu seiner Produktionszeit eher Sportgerät als reines Fortbewegungsmittel. Gas gegeben wird mit dem rechten Daumen an einem kleinen Hebel - Drehzahl, Luftklappe und Zündung werden am Lenkrad reguliert. Die rund 40 PS ermöglichen eine Geschwindigkeit von knapp 90 Meilen, also rund 140 km/h. 42 Jahre lang wurden Morgan Threewheeler gebaut. Nachdem Henry Frederick Stanley Morgan 1909 das erste "Dreirad" für den Eigengebrauch zusammengeschraubt hatte, wurde 1911 der erste zweisitzige, mit wetterfestem Verdeck und richtigem Lenkrad ausgestattete Morgan Runabout (Stadtwagen) vorgestellt. In den folgenden Jahrzehnten wurden Morgan Threewheeler mit unterschiedlichster Motorisierung gebaut, wogegen an Chassis, Radaufhängungen, Karosserie und Antriebsstrang erstaunlich wenig variiert wurde.

Porsche 356
Freiheit 2002
60 x 50 cm (€ 500)

Porsche 356
BJ 1954 – 1958
Ferdinand Porsche entwickelte mit dem Typ 356 Speedster den ersten Sportwagen der Nachkriegsgeschichte in Deutschland. Das Design stammt von Erwin Komeda mit modifiziertem VW-Motor und -Getriebe. Die ersten Karosserien wurden von der Firma Reutter als 356 Coupe und Cabriolet geliefert.
1950 drängte der damals bedeutende USA-Importeur Max Hoffman die Firma Porsche, einen leistungsfähigen robusten Sportwagen für den großen USA-Markt – für max. $ 3.000 – zu entwickeln. Im September 1954 kam mit einem Listenpreis von $ 2.995 der Sportwagen auf den Markt – einfach, robust und einmalig im Design. Der Heckmotor und die starre Hinterachse ergaben ein spezielles Porsche-Fahrgefühl und ermöglichten geradezu eckige Kurvenfahrten.
VW Käfer Cabriolet

Blumenkinder 2002
60 x 50 cm (€ 500)

VW Käfer Cabriolet

Export-Modell Baujahr 1963 mit zeitgemäßen Weißwandreifen und Reling-Stoßstange.
Der VW Käfer, der von 1936 bis 1985 gebaut wurde, erhielt 1960 einen 34-PS-Motor und ein vollsynchronisiertes Getriebe im Export-Modell und serienmäßig eine Scheibenwaschanlage, asymmetrisches Abblendlicht und Blinker. Ab 1961 wurde er mit Schneckenrolllenkung und Zweikammer-Schlußleuchten ausgestattet.








Volvo P 1800 ES
Schneewittchen 2002
50 x 70 cm (€ 600)

Volvo P 1800 ES - "Schneewittchensarg"
Baujahr 1971 - 1973
Der P1800 – wohl das internationalste aller Volvo-Modelle. Ein schwedischer Sportwagen, entworfen bei Frua in Italien, mit in Schottland gepresster Karosserie und Amerika als wichtigstem Markt. Berühmtheit erlangte der P1800 als Fahrzeug Roger Moores in der Fernsehserie „Simon Templar“.
Das Coupé wurde von 1959 bis 1972 knapp 35.000-mal verkauft, sein Schwestermodell, das Kultfahrzeug P1800 ES („Schneewittchensarg“) war mit DM 25.150 mehr als DM 2.000 teurer als der günstigste Porsche 911 und brachte es auf rund 8.000 Einheiten.
Unter der Gürtellinie trug der Schneewittchensarg das Design der 50er Jahre, darüber ein langgezogenes Dach, wie es in den 80er Jahren in Mode kommen sollte. Trotz seiner Popularität kam für den Edelkombi schon nach kaum zwei Jahren das Aus. Neue Vorschriften auf dem wichtigen US-Markt zwangen Volvo, die Motorkraft für den Gebrauch bleifreien Benzins drosseln und die Linie mit wuchtigen Stoßstangen zu verunzieren.
Austin-Healey Sprite

Frosch 2002
60 x 80 cm (€ 500)

Austin-Healey Sprite
BJ 1958 - 1961
Der Austin-Healey Sprite (Kobold) kostete 660 Pfund und war somit für sportbegeisterte junge Menschen erschwinglich, die mit dem Kauf eines Sportwagens nicht warten wollten, bis sie die Karriereleiter erklommen hatten oder sich die Eltern großzügig zeigten.
Der Frosch wurde 48.999 mal gebaut: die Chassis wurden bei John Thomson Motor Pressings in Wolverhampton gefertigt, dann 120 Kilometer weiter in Swindon bei der Pressed Steel Company mit den Karosserien verschweißt. Die Lackierung erfolgte im 50 Kilometer entfernten Morris-Werk in Cowley, bevor in Abingdon dann die Endmontage mit den aus Longbridge angereisten Austin-Teilen vonstatten ging. Eine zu dieser Zeit ungewöhnliche Art der Fertigung.
Neben seinem typischen Froschgesicht mit dem lachen Kühler und den Glubschaugen war eine weitere Besonderheit der zwar nicht kleine, aber nur von innen zugängliche Kofferraum.


Lancia Flavia Pininfarina Coupé
Spritztour 2002
60 x 50 cm (€ 500)

Lancia Flavia Pininfarina Coupé
BJ 1961 - 1968
Im Herbst 1961 wurde das Pininfarina-Coupé auf dem Turiner Autosalon vorgestellt. Optisch erinnert das Coupé besonders von der Seite und von schräg hinten an eine andere große Pininfarina-Schöpfung, den Ferrari 250 GT/E. Technisch stellte der Wagen einen Bruch mit allen bisherigen Traditionen klassischer Lancia-Technik dar: Die Flavia-Familie setzte auf Boxermotor und, als erstes Serienauto Italiens, auf Frontantrieb.
Mit seinen 90 CUNA-PS (die Motorleistung wird hier ohne Luftfilter und Auspuff gemessen) erreicht er eine Geschwindigkeit von 170 km/h, seine komfortbetonte Federung und die leichtgängige, aber indirekte Lenkung kultiviert eine Menge Fahrvergnügen - nicht durch Sportlichkeit, sondern durch die Mühelosigkeit, mit der es sich bewegen lässt.

 

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