Oldtimer
Acryl sowie Acryl/Ölkreide auf Leinwand
Hippiemobil
2007
60 x 80 cm in Privatbesitz, Reinbek VW Typ 2 T1 BJ 1950-1967 Der Prototyp, der seine Premiere hinter geschlossenen Türen in der Fabrik im November 1949 feierte, wurde sofort "Bulli" genannt. Die Reihenproduktion begann 1950. Der Transporter benutzte den Motor und die Wellen des Käfers, aber anstelle der zentralen Rahmenplattform wurde der einheitliche Aufbau durch einen Stahlrahmen gestützt; die Nutzlast betrug ca. 750 Kilogramm. Der Motor hatte einen Hubraum von 1131 cm und lieferte 18 Kilowatt bei 3300 U/min. Der VW-Bus beförderte bis zu 8 Personen; die zwei hinteren Reihen der Sitze konnten leicht entfernt werden, um Lasten zu transportieren. Am 8. März begann die Produktionreihe von 10 Transportern pro Tag. 1951 wurde der Samba vorgestellt. Er war ausschließlich für den Transport von Personen konzipiert (zweifarbig mit Chrom und 21 Fenstern). |
Pagode
2002 |
Noblesse
2002
60 x 80 cm (€ 600) Mercedes Benz 300 S Roadster Baujahr 1951 bis 1955 Der Mercedes Benz 300 wurde im April 1951 auf der Frankfurter Automobil-Ausstellung vorgestellt und sollte als Aushängeschild die Leistungfähigkeit von Daimler-Benz demonstrieren. Das Modell 300 (W 186), kostete als Limousine mit knapp 20.000 DM, als Viertürer-Cabriolet mit DM 23.700 so viel wie ein Reihenhaus. Er war mit 115 PS und einem vorbildlichen Fahrverhalten ausgestattet und bot Seriosität und Komfort. Als im Oktober 1951 der Zweitürer 300 S (W 188) debütierte, wurde die ruhige Eleganz mit einem Schuß Sportlichkeit perfektioniert, war mit 150 PS ausgestattet und wurde zu einem Kaufpreis von DM 34.500 an 560 Kunden wie den Aga Khan, Gary Cooper und Bing Crosby verkauft. |
Ponton
2002 |
Strandläufer
2002 |
Summertime
2002 |
Freiheit
2002
60 x 50 cm (€ 500) Porsche 356 BJ 1954 – 1958 Ferdinand Porsche entwickelte mit dem Typ 356 Speedster den ersten Sportwagen der Nachkriegsgeschichte in Deutschland. Das Design stammt von Erwin Komeda mit modifiziertem VW-Motor und -Getriebe. Die ersten Karosserien wurden von der Firma Reutter als 356 Coupe und Cabriolet geliefert. 1950 drängte der damals bedeutende USA-Importeur Max Hoffman die Firma Porsche, einen leistungsfähigen robusten Sportwagen für den großen USA-Markt – für max. $ 3.000 – zu entwickeln. Im September 1954 kam mit einem Listenpreis von $ 2.995 der Sportwagen auf den Markt – einfach, robust und einmalig im Design. Der Heckmotor und die starre Hinterachse ergaben ein spezielles Porsche-Fahrgefühl und ermöglichten geradezu eckige Kurvenfahrten. |
Blumenkinder
2002 |
Schneewittchen
2002
50 x 70 cm (€ 600) Volvo P 1800 ES - "Schneewittchensarg" Baujahr 1971 - 1973 Der P1800 – wohl das internationalste aller Volvo-Modelle. Ein schwedischer Sportwagen, entworfen bei Frua in Italien, mit in Schottland gepresster Karosserie und Amerika als wichtigstem Markt. Berühmtheit erlangte der P1800 als Fahrzeug Roger Moores in der Fernsehserie „Simon Templar“. Das Coupé wurde von 1959 bis 1972 knapp 35.000-mal verkauft, sein Schwestermodell, das Kultfahrzeug P1800 ES („Schneewittchensarg“) war mit DM 25.150 mehr als DM 2.000 teurer als der günstigste Porsche 911 und brachte es auf rund 8.000 Einheiten. Unter der Gürtellinie trug der Schneewittchensarg das Design der 50er Jahre, darüber ein langgezogenes Dach, wie es in den 80er Jahren in Mode kommen sollte. Trotz seiner Popularität kam für den Edelkombi schon nach kaum zwei Jahren das Aus. Neue Vorschriften auf dem wichtigen US-Markt zwangen Volvo, die Motorkraft für den Gebrauch bleifreien Benzins drosseln und die Linie mit wuchtigen Stoßstangen zu verunzieren. |
Frosch
2002 |
Spritztour
2002
60 x 50 cm (€ 500) Lancia Flavia Pininfarina Coupé BJ 1961 - 1968 Im Herbst 1961 wurde das Pininfarina-Coupé auf dem Turiner Autosalon vorgestellt. Optisch erinnert das Coupé besonders von der Seite und von schräg hinten an eine andere große Pininfarina-Schöpfung, den Ferrari 250 GT/E. Technisch stellte der Wagen einen Bruch mit allen bisherigen Traditionen klassischer Lancia-Technik dar: Die Flavia-Familie setzte auf Boxermotor und, als erstes Serienauto Italiens, auf Frontantrieb. Mit seinen 90 CUNA-PS (die Motorleistung wird hier ohne Luftfilter und Auspuff gemessen) erreicht er eine Geschwindigkeit von 170 km/h, seine komfortbetonte Federung und die leichtgängige, aber indirekte Lenkung kultiviert eine Menge Fahrvergnügen - nicht durch Sportlichkeit, sondern durch die Mühelosigkeit, mit der es sich bewegen lässt. |
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